Förderschwerpunkte

Anträge können für Vorhaben der folgenden Themenbereiche gestellt werden, eine Kombination der Teilbereiche T1, T2 und T3 ist dabei wünschenswert. Bitte beachten Sie, dass es jeweils nur eine/n Antragsteller*in pro Projekt geben darf.

T1 Exzellenzförderung für die Entwicklung herausragender Ensembles, Künstlerkooperativen
und Einzelkünstler*innen mit internationaler Ausstrahlung

Ziel: Stärkung der künstlerischen Qualität
Antragsberechtigt sind freie Ensembles, Kollektive und künstlerische Teams, Einzelkünstler*innen sowie die Ensembles der Stadt- und Staatstheater.

T2 Exzellenzförderung für national/international agierende Produktionsstrukturen und
Spielstätten

Ziel: Stärkung und Ausbau von Rahmenbedingungen
Antragsberechtigt sind Produktionsorte, Choreografische Zentren, Spielstätten, Theaterhäuser, Stadt- und Staatstheater, produzierende Festivals, Produktionsplattformen, Produktionsbüros sowie Initiativen zur Entwicklung neu entstehender Infra- und Produktionsstrukturen für den Tanz.

T3 Exzellenzförderung für die Erarbeitung und Durchführung kooperativer Tanzentwicklungskonzepte

Ziel: Stärkung und Ausbau nachhaltiger Synergieeffekte
Antragsberechtigt sind Bündnisse aus u.a. Produktionsstrukturen, Institutionen, Stadt- und
Staatstheatern, Künstler*innen, weiteren Akteur*innen und öffentlichen Förderern.


Antragskriterien

• Der/die Antragsteller*in muss seinen/ihren Wohn- und/oder Produktionssitz in Deutschland haben.
• In der Regel soll die Laufzeit des beantragten Projekts mindestens 36 Monate und die beantragte Fördersumme mindestens 90.000 Euro betragen, dabei jedoch eine Höchstsumme von 600.000 Euro nicht übersteigen.
• Die Kofinanzierung durch Kommunen bzw. Länder und ggf. weitere Förderer muss grundsätzlich in mindestens gleicher Höhe wie die beantragte Fördersumme bei Antragstellung bestätigt sein.
• Das Projekt muss im Schwerpunkt in Deutschland realisiert werden.
• Es muss eine professionelle Infrastruktur zur Umsetzung des Förderprojekts bestehen.
• Die Absichtserklärungen aller beteiligten Partnerinstitutionen müssen vorliegen.


Förderkriterien

In die Bewertung des beantragten Vorhabens fließen u.a. ein:

• die Relevanz des Projekts für die Ziele des Förderprogramms
• die Qualität und Realisierbarkeit des eingereichten Projekts
• die qualitative Weiterentwicklung bestehender Aktivitäten und/oder die Erschließung neuer Arbeitsfelder
• der Modellcharakter des beantragten Vorhabens
• die künstlerische Qualität und Exzellenz der bisherigen Arbeit des/der Antragsteller*in und ggf. seiner Partner*innen
• die Qualität der Vernetzung des/der Antragsteller*in
• die Entwicklung von wirksamen Maßnahmen zur Generierung neuer Zielgruppen
• die Durchführung effektiver Vermittlungsformate
• die überregionale Sichtbarkeit der Projektergebnisse
• die Zusätzlichkeit der für die Kofinanzierung eingebrachten Mittel


Ausschlusskriterien

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn

• das Projekt bereits begonnen hat oder vorher Ausgaben dafür getätigt oder Verträge geschlossen wurden.
• die Antragsfrist versäumt wurde.
• das Projekt aus anderen Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien finanziert wird.

Die Antragsteller*innen sind angehalten, angemessene Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, Tariflöhne und angemessene Honorare zu zahlen (Stichwort: Honoraruntergrenzen bzw. Honorarspannen https://darstellende-kuenste.de/de/themen/soziale-lage/diskurs/honoraruntergrenze.html).

Zusätzliche Informationen zu Inhalt, Genese, Förderschwerpunkten und -kriterien des Programms stehen auf www.tanzpakt.de zur Verfügung.